Laserbasierte additive Fertigung (DED): Dichtungskomponente aus CuAl (Marine)

Industrielle Herausforderung

Ziel ist es, Dichtungskomponenten aus CuAl für anspruchsvolle maritime Umgebungen herzustellen und dabei völlige Fehlerfreiheit zu gewährleisten. Die Herausforderung besteht darin, trotz der erheblichen werkstoffbedingten Einschränkungen, insbesondere des hohen Reflexionsvermögens, dichte und zuverlässige Teile zu erhalten und zugleich alternative Fertigungs- und Reparaturansätze zu erschließen.

Umgesetzte Lösung

Ein koaxiales drahtbasiertes Laser-DED-Verfahren wird entwickelt und gezielt an CuAl-Legierungen angepasst. Die Parameter werden optimiert, um das Schmelzbad zu stabilisieren und den Wärmeeintrag zu kontrollieren, während spezielle Auftragsstrategien Maßgenauigkeit und Werkstoffqualität sicherstellen.

Gemeisterte Herausforderung

Die zentrale Herausforderung liegt in der prozesstechnischen und metallurgischen Beherrschung eines stark reflektierenden Werkstoffs, der die Laser-Material-Wechselwirkung besonders instabil und schwer kontrollierbar macht. Ebenso entscheidend ist eine präzise Steuerung des Wärmeeintrags, um metallurgische Fehler wie Rissbildung oder Porosität zu vermeiden. Schließlich muss die Lösung eine hohe Maßgenauigkeit und industrielle Reproduzierbarkeit für eine kritische Dichtfunktion in maritimer Umgebung gewährleisten.

Ergebnisse für den Kunden

Die erzielten Auftragungen sind dicht und frei von kritischen Fehlern, mit Leistungen, die den Dichtheitsanforderungen entsprechen. Das entwickelte Verfahren ist robust und übertragbar und eröffnet Perspektiven sowohl in der Fertigung als auch in der industriellen Reparatur.

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