PAMPROD: die wirtschaftliche Lösung zur Herstellung großer Bauteile

PAM-PROD (Procédés Additive Manufacturing – Productivité) ist ein industriell ausgerichtetes Projekt zur Entwicklung einer Industrieanlage für die Herstellung großformatiger Bauteile, die in der additiven Fertigung auf Anhieb gelingen. IREPA LASER ist einer der 6 Partner – allesamt Experten auf ihrem Gebiet –, die ihr Know-how gebündelt haben, um eine Multi-Roboter-Lösung für die additive Fertigung zu konzipieren.

Diese Initiative entspricht der Nachfrage zahlreicher Industriezweige wie Luftfahrt, Energie oder Verteidigung nach Anlagenlösungen, die großformatige Bauteile mittels AM (bis zu 5 Meter) herstellen können – mit einer zentralen Herausforderung: diese Systeme in einer Produktionsumgebung mit kontrollierten Kosten und wettbewerbsfähigen Fertigungszeiten einsetzen zu können.

Das doppelte Angebot von PAMPROD

Machbarkeitsnachweis und Fertigung von Vorserienbauteilen
Mit der in ihrem Werk installierten Anlage erbringt IREPA LASER Vorserienleistungen und liefert dem Endanwender den Machbarkeitsnachweis für sein Projekt. Die ersten Bauteile werden Anfang 2021 die Werkstätten verlassen.

Vertrieb von Maschinen

Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie je nach Einsatzzweck (Fertigung, Hinzufügen von Funktionen, Reparatur, Rekonstruktion) oder verwendeten Werkstoffen (Edelstahl, Stahl, Superlegierungen, Titan, …) flexibel und agil ist. Sie ist mit einer hybriden Lösung der additiven Fertigung ausgestattet, die Pulver- und Drahtauftrag kombiniert. Sie kann bereits ab der ersten Produktion qualifizierte, endkonturnahe Bauteile herstellen. Die Anlagen werden von Prodways ab 2023 vermarktet.

Warum PAMPROD wählen?

Um eine robuste und reproduzierbare Produktionsanlage zu erhalten, ist die Maschine mit innovativen Systemen ausgestattet: einem Kamerasystem zur Visualisierung, verbunden mit einer von TPSH entwickelten Monitoring-Software zur Echtzeitüberwachung des Auftrags im Schmelzbad, sowie einer thermomechanischen Simulation vor dem Start der Bauteilfertigung.

Was die verwendeten Werkstoffe betrifft: Auch wenn im Rahmen des Projekts zunächst Ti- und Ni-Legierungen ausgewählt wurden, kann die Anlage Standardwerkstoffe verarbeiten – mit besonders vielversprechenden wirtschaftlichen Perspektiven. Das Unternehmen Aperam, Leiter des Projekts, stellt der additiven Fertigung zudem eine breite Palette von Legierungen in Pulver- oder Drahtform zur Verfügung.

Das Projekt wird von APERAM und IREPA LASER koordiniert. Es wurde von BPI im Rahmen eines PSPC finanziert.

Die 6 an PAMPROD beteiligten Partner

  • Aperam (Herstellung und Anpassung der Werkstoff-Verbrauchsmaterialien)
  • Estia (Entwicklung der Steuerung robotergestützter Anlagen)
  • Institut Jean Lamour (Werkstoffexpertise und mechanische Prüfungen)
  • IREPA LASER (Anlagen- und Verfahrensentwicklung sowie numerische Simulation)
  • Prodways (Maschinenbau)
  • TPSH (Monitoring-Systeme).

>> Pressemitteilung

 

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