
Lasersicherheit: IREPA LASER aktualisiert seine RSL- und PCSL-Schulungen für 2027
Im Jahr 2027 entwickelt IREPA LASER seine Schulungen im Bereich Lasersicherheit entsprechend den neuen CoNSOL-Richtlinien von Photonics France weiter. Im Mittelpunkt stehen eine neue Schulung zum Laserschutzbeauftragten (RSL), ein erweitertes Schulungsprogramm für Fachkundige im Bereich Lasersicherheit (PCSL) sowie mehr Flexibilität bei der Qualifizierung von Fachkräften, die für die Prävention von Laserrisiken verantwortlich sind.
Lasersicherheit: Unterschiedliche Verantwortlichkeiten erfordern spezifische Kompetenzen
In der Industrie beschränkt sich die Prävention von Laserrisiken nicht allein auf die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.
Die Identifizierung von Gefahren an Laseranlagen, die Bewertung von Risiken, die Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen sowie die Festlegung sicherer Betriebsverfahren erfordern spezifische Kenntnisse und Fachkompetenzen.
Je nach Verantwortungsbereich benötigen Fachkräfte unterschiedliche Qualifikationen – vom sicheren Umgang mit Laserrisiken am eigenen Arbeitsplatz bis hin zur umfassenden sicherheitstechnischen Bewertung von Laseranlagen.
Um diese Kompetenzentwicklung zu unterstützen, aktualisiert IREPA LASER sein Schulungsangebot für 2027 auf Grundlage der neuen CoNSOL-Richtlinien von Photonics France.
Neuheit 2027: Schulung zum Laserschutzbeauftragten (RSL)
Die wichtigste Neuerung ist die Einführung einer Schulung zum Laserschutzbeauftragten (RSL – Stufe 3), die zwischen den Schulungsprogrammen Personen, die Laserrisiken ausgesetzt sind (PERL) und Fachkundige im Bereich Lasersicherheit (PCSL) angesiedelt ist.
Diese Schulung entspricht den CoNSOL-Richtlinien von Photonics France und richtet sich an Fachkräfte, die für die Organisation und Überwachung der Prävention von Laserrisiken im betrieblichen Alltag verantwortlich sind.
Die Schulung dauert 2 Tage (14 Stunden) und vermittelt insbesondere folgende Kompetenzen:
- Gefahren und Risiken im Zusammenhang mit Laseranlagen der Klassen 1 bis 4 erkennen und bewerten
- Sicherheitsbedingungen an Laseranlagen analysieren
- Schutz- und Präventionsmaßnahmen anpassen
- Erforderliche Schutzmaßnahmen bei Eingriffen an Laseranlagen umsetzen
- Geltende Vorschriften anwenden
- Die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit des Arbeitsumfelds gewährleisten
Diese Schulung stellt einen wichtigen Schritt zur strukturierten Prävention von Laserrisiken dar, bevor die vertieften technischen Sicherheitsanalysen der PCSL-Stufe behandelt werden.
PCSL-Schulung: Ein erweitertes Programm für 2027
Eine weitere wichtige Entwicklung betrifft die Aktualisierung der Richtlinien für die Schulung für Fachkundige im Bereich Lasersicherheit (PCSL) im Jahr 2027.
Das überarbeitete Programm legt einen stärkeren Schwerpunkt auf sicherheitstechnische Berechnungen, insbesondere:
- VLE (Expositionsgrenzwerte): Vertiefung der Berechnungen zur Exposition gegenüber Laserstrahlung;
- LEA (Grenzwerte der zugänglichen Emission): Vertiefung der Berechnungen zur Charakterisierung von Laseremissionen;
- PSA und kollektive Schutzeinrichtungen: Vertiefung der Berechnungen zur Dimensionierung persönlicher Schutzausrüstung und kollektiver Schutzmaßnahmen.
Um diese Entwicklungen zu berücksichtigen, verlängert sich die Dauer der PCSL-Schulung von 3 auf 3,5 Tage, insgesamt 24,5 Stunden.
Ziel ist es, den Teilnehmenden eine Vertiefung ihrer Kompetenzen in der Risikobewertung und bei der Festlegung geeigneter Schutzmaßnahmen für Laseranlagen zu ermöglichen.
Ein flexiblerer Schulungsweg: RSL + PCSL-Aufbaumodul
Um den unterschiedlichen Anforderungen und Verantwortlichkeiten der Fachkräfte gerecht zu werden, bietet IREPA LASER künftig zwei Möglichkeiten an, das PCSL-Kompetenzniveau zu erreichen:
- Ein vollständiges PCSL-Schulungsprogramm über 3,5 Tage, das sämtliche erforderlichen Kompetenzen vermittelt;
- Ein schrittweiser Schulungsweg in zwei Etappen: 2 Tage RSL-Schulung, gefolgt von einem 1,5-tägigen PCSL-Aufbaumodul.
Dieses Konzept ermöglicht es Fachkräften, ihre Kompetenzen schrittweise auszubauen – von der operativen Organisation der Risikoprävention bis hin zu fortgeschrittenen Sicherheitsberechnungen und -analysen.
Gleichzeitig bietet es Unternehmen mehr Flexibilität bei der Planung und Organisation der Weiterbildung ihrer Teams.
Schulungen für unterschiedliche Verantwortungsbereiche
Mit diesen Neuerungen bietet IREPA LASER einen strukturierten Schulungsweg mit verschiedenen Qualifikationsstufen:
- PISL – Über Lasersicherheit informierte Person (Stufe 1): Grundlegende Laserrisiken und Präventionsvorschriften kennen;
- PERL – Person, die Laserrisiken ausgesetzt ist (Stufe 2): Laserrisiken und Schutzmaßnahmen im eigenen Arbeitsumfeld beherrschen;
- RSL – Laserschutzbeauftragter (Stufe 3): Risikoprävention organisieren, Gefahren bewerten und Sicherheitsverfahren festlegen;
- PCSL – Fachkundige Person im Bereich Lasersicherheit (Stufe 4): Vertiefte Sicherheitsanalysen und Berechnungen durchführen, um geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen.
Diese Schulungswege sind auf die Anforderungen von Bedienpersonal, Technikern, Instandhaltungsverantwortlichen, Präventionsfachkräften, HSE-Verantwortlichen sowie Fachkräften zugeschnitten, die für die Sicherheit von Laseranlagen zuständig sind.
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Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bereich industrieller Lasertechnologien unterstützt IREPA LASER Unternehmen bei der Beherrschung der Risiken, die mit ihren Laseranlagen und Anwendungen verbunden sind.
Die RSL- und PCSL-Schulungen werden 2027 entsprechend den neuen CoNSOL-Richtlinien von Photonics France weiterentwickelt und bieten gleichzeitig flexible Schulungswege, die auf die Verantwortlichkeiten und Bedürfnisse der Fachkräfte abgestimmt sind.
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